Übergabe des Ehrenbriefes des Landes Hessen an Herrn Rüdiger Schmid

Das „Schmid-Mobil“ nennen sie ihn in Heringen. „Es kommt bei Sitzungen schon manchmal vor, dass Rüdiger Schmid einen Blick auf die Uhr wirft und sagt: “Ich muss die Fußball-Jugend noch abholen!‘“, erzählt Silvia Scheu-Menzer lächelnd. Als Ansprechpartner und Vertrauensperson für die zahlreichen Nachwuchssportler im Verein, engagiert Rüdiger Schmid sich schon seit unzähligen Jahren als Funktionär und Vorsitzender für repräsentative Aufgaben im TSV Heringen. „Rüdiger ist unser oberster Chef“, sagt auch Jürgen Schmidt vom TSV Heringen. Für seine langjährigen Tätigkeiten in der kommunalen Politik wurde der Heringer im Kirberger Rathaus mit dem Landesehrenbrief ausgezeichnet.

Schon sein Vater Max Schmid war als Ortsbeirat in Heringen eine Größe der kommunalen Politik. Rüdiger Schmid hat das Amt quasi von seinem Vater übernommen und es dabei mit ebenso großer Tatkraft weitergeführt.

Aber auch im Amt des Schriftführers des Ortsbeirates, welches er seit zehn Jahren bekleidet, endet die eng getaktete Agenda von Rüdiger Schmid nicht: Seit 1989 ist er in der Gemeindevertretung tätig. Hier führte er über fünf Jahre hinweg von 2001 bis 2006 sogar den Stellvertretenden Vorsitz. 2003 baute er sein Engagement im Kindergartenausschuss aus, engagierte sich über Jahre hinweg als Fachmann im Arbeitskreis „Breitbandausbau“ und wurde 2014 sogar zum Gerichtsschöffen berufen.

Initiiert wurde die Auszeichnung ebenfalls von Hildegard Pfaff, Vorsitzende des SPD-Ortsverbands.