SPD Hünfelden: Ehrenamt stärken – Vereine unterstützen

K1024 HalleEhrenamt stärken – Vereine unterstützen war das Thema zu dem die SPD Hünfelden am Dienstag, 23. Februar in der Turnhalle Heringen eingeladen hatte. Als kompetenten Gesprächspartner konnte man Frank Puchtler, Landrat Rhein-Lahn Kreis begrüßen. Auf einem Rundgang durch die Heringer Halle erläuterte Rüdiger Schmid, SPD Gemeindevertreter und Vorsitzender des TSV Heringen den Umbau der vereinseigenen Halle. Durch Brandschutzauflagen war die Nutzung der Halle für Sport und Kulturbetrieb nicht mehr möglich. Mit Vereinsgeldern, massiver Eigenleistung, und mit Zuschüssen der Gemeinde und des Sportbund konnte sie so umgebaut werden das sie den heutigen Anforderungen entspricht. Frank Puchtler verdeutlichte das es auch nur so funktionieren kann. Wenn sich der Verein, die Gemeindegremien, Behörden und die Sportverbände an einen Tisch setzen und gemeinsam Lösungen erarbeiten. Hier ist die Gemeinde gefragt die Vereine massiv zu unterstützen. Es macht keinen Sinn sich hier zu verweigern, damit schadet man dem Vereinen und gewinnt am Ende nichts wenn Hallen nicht benutzt werden können.

Auf Bundes und Landesebene wird die Wichtigkeit des Ehrenamt immer wieder hervorgehoben und Unterstützung gelobt. Bei der Haushaltsgenehmigung werden die Mittel zur Unterstützung jedoch als freiwillige Leistungen der Gemeinde angeprangert, kritisiert Rüdiger Schmid.

Rainer Knapp sprach die im Sommer überarbeitete Vereinsförderungsrichtlinie an. Hier wurde auf Antrag der SPD Fraktion der jährliche Zuschuss pro Vereinsmitglied erhöht. Der bisherige Umfang der gemeindlichen Vereinsförderung darf nicht reduziert werden. Er ist für die Vereine ein wichtiger Baustein in ihrer Arbeit. Die Förderung der Heringer Halle als Mehrzweckhalle ist richtungsweisend auch für die Hallen in Nauheim und Kirberg. Hier wird die SPD Fraktion zu ihrem Wort stehen und auch dort ebenso unterstützen.

K1024 GruppenbildDas Freizeitverhalten der Menschen hat sich verändert, so Frank Puchtler, Beruf, Familie, Freizeit und Vereinsarbeit stehen heute in einem anderen Verhältnis zueinander als früher. Darauf müssen Vereine und die Gemeinden reagieren und Lösungen finden. Das ist im sportlichen und kulturellen Bereich genauso wie im Bereich der Rettungskräfte und Feuerwehren. Die Vereinsförderung muss in Zukunft auch auf den demografischen Wandel reagieren. Wie kann man Vereinsarbeit vereinfachen und entfrachten damit es Vereinsvorstände einfacher haben ist ein schwieriges Thema mit dem man sich auseinandersetzen muss.