Gemeinschaftszentrum Haus der Vereine
von Robert Krebs
Ein Haus in dem sich alle Vereine entfalten, wirken und dazu sich die Dorfbewohner bei Familienfeiern und der Kirmes gemeinsam feiernd wohl fühlen, das ist der Wunsch der Mensfeldener Bürgerinnen und Bürger. Zurzeit stehen 4 Gebäude für Sport, Gesang, Jugend und für die Landfrauen zur Verfügung. Diese Gebäude sind zum Teil in einem schlechten baulichen Zustand. Investitionen, die viel Geld verschlingen, sind von den Vereinen kaum bis gar nicht zu erbringen. Selbst wenn hier in das alte Gemäuer viel Geld gesteckt wird, würde trotzdem die Zweckmäßigkeit nicht positiv verändert.
Alte Schule
Die Räume der alte Schule wurden, nachdem die Grundschule nach Dauborn in die Freiherr-vom-Stein-Schule integriert wurde, nicht mehr benötigt. Die unteren Räume wurden der TV Jahn Halle angegliedert und die Räume im ersten Stock zur Dorfgemeinschaftseinrichtung umgestaltet. Dieses war zu dieser Zeit sicherlich zweckmäßig. In der jüngsten Vergangenheit wurde jedoch die Unzweckmäßigkeit der Dorfgemeinschaftseinrichtung in der Alten Schule sichtbar. In den ersten Stock führt eine steile Treppe und die räumliche Aufteilung ist unzweckmäßig. Älteren und Behinderten Mitbürgern ist es schier unmöglich an Feiern oder sonstigen Veranstaltungen teilzunehmen. Auch die Küche ist nicht geeignet, um Kochvorträge der Landfrauen durchzuführen. Eigentlich ist diese Einrichtung ein, gelinde gesagt, ein Behelfsmittel!
TV-Jahn-Halle
In der Vergangenheit teilte sich der Sportverein in TV-Jahn und TuS Mensfelden. Danach wurde ein neues Zuhause für den TV Jahn gesucht und auch gefunden. In der Unterstraße entstand eine Halle auf dem ehemaligen Schulhof, der die unteren Räume der Alten Schule angeschlossen wurde. Viel Platz war da nicht vorhanden, jedoch konnte der Verein den Sport und sonstige Events durchführen. Die Halle wird zur Kirmes, zum Seniorentag und den Gemeindegremien von der Dorfbevölkerung mitbenutzt. Mängel sind auch hier vorhanden. So reicht der Brandschutz nicht aus und verschiedene Sportarten sind hier nicht zu betreiben. Auch in der Bausubstanz sind einige Mängel vorhanden.
TuS-Halle in der Remmeltstraße
Auch diese Turnhalle wurde nach der Aufteilung in zwei Vereine umgebaut beziehungsweise neu errichtet. Die Bausubstanz ist durch Feuchtigkeit im Mauerwerk desolat. Der Brandschutz kann nur mit viel finanziellem Aufwand realisiert werden. Um den heutigen Ansprüchen gerecht zu werden müsste ein Anbau realisiert werden.
Altes Rathaus in der Fahlerstraße
Dieses Gebäude wird vom Gesangverein als Vereinsheim und von der Dorf-Jugend als Jugendraum genutzt. Veranstaltungen des Gesangvereins sind hier im Hof mit dem jährlichen schönen Weinfest möglich. Alle anderen Veranstaltungen finden in einer der beiden Hallen statt. Das Gebäude ist nicht geeignet Gesang-Übungsstunden durchzuführen, da die Räume zu klein sind. Diese finden in dem Saalbau der Gaststätte „Tiroler-Hof“ statt. Auch hier müsste in den Brandschutz investiert werden.
Fazit: Keines der Gebäude bietet sich den heutigen Ansprüchen in Zweckmäßigkeit und notwendigen Brandschutzauflagen an. Die kostengünstigste und für alle Vereine beste Variante ist ein Neubau auf der Fläche der jetzigen TuS-Halle. In unzähligen Workshops wurde diese Variante erarbeitet und mit den Vereinen und der Dorfbevölkerung abgestimmt.
Die TuS-Halle muss abgerissen werden. Die übrigen Gebäude müssen zur Finanzierung des neuen Gemeinschaftshauses verkauft werden. Mensfelden ist zurzeit in einem Dorferneuerungsprogramm des Landes Hessen. Auch hier stehen Mittel zur Verwirklichung bereit. Ein gehöriger Batzen muss der Gemeindehaushalt noch beisteuern, damit das Mensfeldener Großprojekt Wirklichkeit wird. Wir, die SPD Hünfelden, stehen der guten Sache positiv gegenüber!
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